Praktischer Ablauf

Ein typisches Standardprogramm besteht aus intensiven Blockkursen:

Zwischen den einzelnen Programmen gibt es einen Unterbruch, eine Nachreifungsphase von circa einem Monat. Die Therapeutin begleitet Kinder und Erwachsene mit Gesprächen und Kontrolltests.

Das Horchtraining besteht aus einer rezeptiven (auditiven) Phase und einer expressiven (audio-vokalen) Phase. In der rezeptiven Phase erfolgt die Stimulation durch Musik. Sie wird durch Filter, die mit elektronischen Kippschaltern ausgerüstet sind, über Kopfhörer gehört. Diese Kopfhörer sind zusätzlich mit Knochenleitung ausgerüstet. Während der expressiven Phase wird an der Feedback-Kontrollschleife Ohr – Stimme gearbeitet. „Sich selber hören“ wird geübt. Kinder und Erwachsene summen, singen, sprechen oder lesen in ein Mikrofon. Die Stimme wird durch elektronische Filter im Timbre angereichert und gezielt zu den Ohren zurückgeführt. Diese Übungen dienen dazu, Verbesserungen in der Kontrolle über Körper und Stimme zu erzielen.

Nach dieser intensiven Trainingsphase begleite und berate ich die Klienten in grösseren Abständen während circa eines Jahres, um das Erreichte zu stabilisieren.

Tägliche Übungen, Einzelförderung, kurze Auffrischungsprogramme oder weiterführende Massnahmen werden, falls nötig, empfohlen.